... und manchmal sieht man einen neuen Weg erst, wenn man losgeht ...

Mei​n Blog



30. März 2020

...manchmal muss man mutig sein und springen...

Ich habe mich entschieden zu springen und neue berufliche Wege zu beschreiten.


"Durch unsere Entscheidungen definieren wir uns selbst. Allein durch sie können wir unseren Worten und Träumen Leben und Bedeutung verleihen. Allein durch sie können wir aus dem was wir sind, das machen, was wir sein wollen."

(Sergio Bambaren)


30. Mai 2020

...es ist Zeit für den nächsten Schritt...

" Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden, es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun."


...in diesem Sinne freue ich mich sehr, die Eröffnung meiner Praxis bekanntgeben zu dürfen!


Schau gerne auch unverbindlich vorbei um mich kennenzulernen. Ich freue mich auf Deinen Anruf und unser Gespräch.

...wenn Stress kr​ank macht...

Schmerzen, körperliche Beschwerden, Ängste, ungesunde Glaubenssätze, bekannte und unbekannte negative Bilder und vieles mehr führen zu Stress, der  krank macht.


Ich unterstütze Dich gerne dabei, Deinem Stress auf die Spur zu kommen, die Warnsignale des Körpers frühzeitig zu erkennen, damit ein gesundes, ausgeglichenes und glückliches Leben möglich ist.

Die Siebensachen

Eine Mutter sah, dass Maria, ihre einzige Tochter zu einer jungen Frau heranreifte. Eines Tages schenkte sie ihr eine kostbare Tasche. „Für deine Siebensachen“, sagte sie.

„An welche Siebensachen denkst du?“, fragte die Tochter. „Das musst Du selbst für dich herausfinden“, antwortete die Mutter. „Wenn du diese Tasche mit den richtigen Siebensachen füllst, wird sie dir viel Glück und Segen bringen.“

Da ging die Tochter ihres Weges und überlegte, wie die Tasche zu füllen sei.

FREIHEIT viel ihr als erstes ein. Sie packte alle Freiheiten hinein, die sie lockten und die ihr das Leben bot.

Kurze Zeit darauf verliebte sich Maria. Beschwingt ging sie durchs Land. Der Himmel der Glückseligkeit tat sich vor ihr auf und ihr Herz wurde warm. LIEBE dachte sie, darf auf gar keinen Fall fehlen. So füllte sie ihre Tasche damit reichlich.

Sie saß in Gedanken versunken auf einem Stein und träumte vor sich hin. VERTRAUEN kam ihr in den Sinn. Ohne Vertrauen zerbrechen Freundschafen und die Ängste wachsen ins Uferlose! Sie sprang auf und steckte Vertrauen in ihre Tasche.

Im Laufe der Zeit fühlte sich Maria vom Alltag gefangen und vergaß, weiter nach den Siebensachen zu suchen. Sie verstaute die Tasche in einer Ecke und hängte sich einen leichten Beutel über die Schulter. So tauchte sie im Treiben der Tage unter. Sieben Jahre gingen ins Land. Die Liebe wich der Enttäuschung. Die Freiheit wurde eingegrenzt. Das Vertrauen hatte sie verloren.

An einer markanten Wegkreuzung hielt Maria inne, um die vergangenen Jahre zu überdenken.

Kunterbunt wirbelten Tage, Wochen und Monate durch ihren Kopf. Sie erinnerte sich an die Reisen durch die Welt, an Glücksmomente, an Zeiten der Trauer, an viele Begegnungen, an Stillstand und Aufbruch …. . Trotz aller Vielfalt trug sie das Gefühl der Unzufriedenheit und der Trauer in sich.

„Nein“, dachte sie „ich darf nicht unzufrieden sein. Ich habe so viel Schönes und Gutes erleben dürfen, dafür muss ich dankbar sein!“ In diesem Augenblick fiel ihr die Tasche der Mutter wieder ein.

Sie kramte sie aus der Ecke hervor und legte liebevoll die DANKBARKEIT mit hinein.

Denn die Dankbarkeit zieht die Dinge im Leben an, für die wir wiederum dankbar sein dürfen.

Maria überlegte, dass sich noch den MUT mit dazu packen sollte. Auch Mut gehört zu den wichtigsten Siebensachen. Er ist die Triebfeder zum Vorwärtskommen und zum Handeln!

Schließlich legte sie noch behutsam TOLERANZ hinzu. Diese war ihr wichtig, um andere Meinungen und Bräuche zu akzeptieren, und um Handlungsweisen aus einer anderen Sicht betrachten zu können.

Sie dachte an die Worte der Mutter, dass nur die richtigen „Siebensachen“ Glück und Segen brächten.

Maria hatte nun sechs Sachen beisammen. Sie überlegte: FREIHEIT – LIEBE – VERTRAUEN – DANKBARKEIT – MUT – TOLERANZ – all das hatte sie schon gesammelt. Die Tasche war bereits gut gefüllt und schwer zu tragen.

Was könnte zum Glück und Segen noch fehlen?

Ein wenig ratlos suchte sie weiter und konnte nichts mehr finden, was noch in die Tasche passen könnte.

Nach sieben Tagen hatte sie des Nachts einen Traum und vor ihr stand die HOFFNUNG.

Maria sprang überglücklich aus dem Bett und rief: „Ich habe gefunden, was mir noch gefehlt hat!“ So schnell sie konnte, füllte Maria die Hoffnung in die letzten Freiräume und Ritzen ihrer Tasche und verschloss diese wieder.

Endlich war sie prall gefüllt mit Siebensachen. Als sie die Tasche hochnahm, stellte sie zu ihrem Erstaunen fest, dass diese nun federleicht war! Mit der Hoffnung wurden die Lasten des Lebens tragbar gemacht. Da wusste Maria, dass sie die richtige Wahl getroffen hatte.


Sicht - WEISE

Hast du gehört, dass Sabine ihr Kind in die Notbetreuung im Kindergarten gibt, obwohl sie mit dem Baby Zuhause ist? - DAS SIEHST DU! Aber das sie eine schwere Wochenbett-Depression hat, DAS WEIßT DU NICHT!

Eben hat unser Nachbar seinen Sohn richtig laut angeschrien, nur weil er nicht schnell genug aus dem Auto ausgestiegen ist - DAS SIEHST DU! Aber DU WEIßT NICHT, dass er sich den ganzen Tag toll um ihn gekümmert hat und nachts kaum ein Auge zu bekommt, weil er Angst hat seinen Job zu verlieren.

Hast du gesehen, was Frau Maier in ihrem Einkaufswagen hatte? Nur Billigzeug und alles in Plastik verpackt - DAS SIEHST DU! Was DU NICHT WEIßT ist, dass der Kredit für Ihr Haus gerade alles Geld verschlingt, weil die Familie seit März fast keine Einnahmen mehr hat. Ihr Geschäft musste sie schließen, ihr Mann ist in Kurzarbeit und alles Ersparte ist aufgebraucht.

Meine Kollegin Claudia ist so dünn geworden. Sie übertreibt total mit ihrem Schlankheitswahn - DAS SIEHST DU! Was DU NICHT WEIßT ist, dass sie mit ihrem Mann kurz vor der Scheidung steht und vor lauter Kummer kaum noch ans Essen denkt.

Die Familie nebenan lässt sich fast jeden Tag Essen liefern, nur weil sie keine Lust haben selber zu kochen - DAS SIEHST DU! Aber das die Eltern sich mit Spielen, Homeschooling und Homeoffice im Akkord abwechseln und einfach nur erschöpft sind, dass WEIßT DU NICHT.

Es wird so schnell mit dem Finger auf andere gezeigt. Aber denkt immer daran: das sind alles nur Ausschnitte und ihr seht nur das große Ganze von den anderen.

Vielleicht verlangt ihr Leben gerade alles ab und sie brauchen gerade einfach nur Verständnis, ein offenes Ohr, ein paar aufmunternde Worte und keinen Spott.

Es geht nicht darum, wem es gerade besser, schlechter oder am schlechtesten geht. Jeden Tag zerbrechen Familien, Existenzen gehen kaputt, Menschen haben mit Ängsten zu kämpfen und jeden Abend weinen sich verzweifelte Menschen in den Schlaf.

Bitte urteilt nicht vorschnell und auch wenn jemand jammert - DARF ER DAS!

Kopiert und für richtig gut empfunden

JEDER von uns hat sein Päckchen zu tragen und keiner weiß, wem es als nächstes zu schwer wird.

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